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From Musik

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einem AudioHQ-Artikel (http://www.audioHQ.de), dort finden sie jeweils immer die aktuellste Version des Textes. Er kann von den hier publizierten Inhalten in Umfang und Aufbau abweichen. Autor: Lego (AudioHQ)


musikcube170x602nu.png (musikCube RC2)


Table of contents

Installation

Das Einspielen des Programms übernimmt ein Installer, der die üblichen Dinge wie Speicherort, Programmverknüpfungen und optionale Programmteile abfragt. Die Format-Plugins können bereits an dieser Stelle bei bestehender Internetverbindung eingespielt werden.

musikCube-26-Formate.png (Screenshot des Installers)

Ansonsten können sie auch nachträglich dem Programm hinzugefügt werden, indem man die mit DLL, die mit "Core-" im Namen beginnen ins Unterverzeichnis \musikCube\Formats ablegt und die zugehörigen DLL, deren Namen mit "BASS-" beginnen ins Programmverzeichnis \musikCube\ ablegt.

Das Programm steht für folgende Betriebssysteme zur Verfügung: Linux auf Basis von OSS oder ALSA Windows NT Windows 9x/ME Windows 2000 Windows XP

Die einzelnen Programmteile

Ripper und Encoder

Das Programm bringt einen simplen CD-Ripper für die Extraktion digitaler Audio-Signale von CD mit. Nur wenige Einstellungen sind nötig, um FLAC, Vorbis und LAME-mp3 für portable Abspielgeräte zu erstellen.

Auf Features wie einen Secure Mode und Lösungen für die Cache-Problematik (http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=48), OffSet-Korrektur oder AccurateRip (http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=428) verzichtet das Programm, weshalb man den Ripper nur benutzen sollte, wenn das Lese-Laufwerk keine Probleme verursacht. Sicherheitshalber sollte man nach dem Rippen, wie bei jeder anderen Anwendung ohne die obigen Features auch, die gerippten Dateien gelegentlich auf Aussetzer oder andere Anomalien probehören. (weiterlesen (http://www.musikcube.com/punbb/viewtopic.php?id=573))

MusikCube-01-Ripper.png (Screenshot Ripper)

Die nach der Installation vorhandenen Encoder können übrigens bei Bedarf mit neueren Versionen Versionen aktualisiert werden, indem man die jeweilige Lame-, Oggenc- oder Flac.exe einfach durch die von den jeweiligen Entwicklern empfohlenen Versionen ersetzt. Eine FreeDB-Abfrage ist natürlich auch vorhanden, sodass die Titelnamen nicht eingetippt werden müssen. Die FreeDB Server lassen sich bei Bedarf auch von Hand eintragen, falls mal ein Server/Mirror ausfällt.

Tagger

Der Tagger dient dem Einbetten sog. Meta-Information, die wiederum innerhalb des Programms zusätzlich zum Dateinamen gespeichert werden. Dieser bietet ua einen Assistenten für die automatische Großschreibung und die Entfernung überflüssiger Leerzeichen, der über eine Ausschlussliste konfiguriert werden kann.

MusikCube-06-AutoCapitalize.png

Modifizierte Tags können bei Bedarf wahlweise in die Dateien oder auch nur in die Datenbank geschrieben werden. Vorbis- und Flac-Dateien werden korrekt mit ihren speziellen Tags versehen, für Mp3 benutzt das Programm ID3v1 und ID3v2-Tags. APEv2-Tags werden bei einigen Formaten zwar gelesen, kann aber mittels des Taggers nicht geschrieben werden. Somit muss man, wie bei anderen Anwendungen auch, auf den Comment-Tag ausweichen und diesen entsprechend zweckentfremden.

MusikCube-02.png

Der "Batch Retagger" taggt ganze Alben, Playlists und Zusammenstellungen.

MusikCube-03-Batchtagger.png

Tag<->Dateinamen Konverter

Die Konverter "Tag to Filename" und "Tag from Filename" erledigen die anfallenden Aufgaben rund um das Erstellen von Dateinamen und ermöglichen es dem Programm nicht vorhandene Tags aus dem Dateinamen zu gewinnen.

MusikCube-04-Konverter.png

Datenbank

Die Verwaltung mehrerer Datenbanken ist innerhalb des Hauptmenüs mittels Import/Export möglich, weiterhin kann man auch Parallelinstallationen anlegen und die Datenbanken gegeneinander austauschen oder kopieren. Das Backup ist entsprechend schnell erledigt, wenn man die Datenbank-Datei *.db sichert und im Notfall wieder zurückkopiert.

musikCube-25.png

Quellen, Ordner und Laufwerke verwalten

Synchronisieren und Indizieren von kompletten Festplatten ist möglich. Das "Aushängen" von Festplatten oder Netzwerkressourcen als Quelle sorgt immer auch dafür, daß die darauf befindlichen Inhalte ein- oder ausgeblendet werden. Eine datenbankbasierte Suchfunktion steht selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung, wie man sie ja bereits von Winamp (Taste *j* in der Playlist) oder iTunes kennt.

Benutzeroberfläche (GUI) und Views

MusickCube folgt dem mittlerweile recht weit verbreiteten Konzept, links eine Leiste mit Funktionen, Quellen, Laufwerken und Abspiellisten anzubieten. In der Mitte unten befindet sich eine große Abspielliste (Playlist) und darüber eine konfigurier- und erweiterbare Übersicht der Künstler, Alben, Genres und weiterer abfragebasierter sog "Views", anhand derer sich die Inhalte der Abspiellisten individuell zusammenstellen lassen.

Nachfolgende Screenshots zeigen, wie sich zusätzliche "Views" eingeblenden lassen. Die SQLight-basierten dynamischen Abfragen (http://musikcube.com/wiki/Dynamic_Playlists) in der Seitenleiste dürften versierten Anwendern aber genügend Möglichkeiten geben, den Player an die eigenen Wünsche anzupassen.

MusikCube-10-Abfragefenster.png

MusikCube-11-Abfragefenster.png

Kopieren/Verschieben von Dateien

Mit dem Kontextmenü der Dynamic Playlists lassen sich die angezeigten Dateien verschieben oder kopieren, diese Funktionen finden sich auch im Kontextmenü statischer Abspielisten Playlist.

Dynamische Abspiellisten

Neue dynamische Abspiellisten lassen sich ebenfalls erstellen.

Create anklicken|Name vergeben|Bestätigen durch Enter|Dynamic Playlist Editor

dort hinein kann man neuen Code oder kopierte Strings z.B. aus dem Wiki (http://musikcube.com/wiki/Dynamic_Playlists) oder dem Forum einfügen. "Edit Query" öffnet den "Dynamic Playlist Editor", in dem man sich die SQLight-Strings bearbeiten lassen.

musikCube-13-Dynamic%20Playlist.png

musikCube-14-Dynamic%20Plalist%20Editor.png

Statische Abspiellisten

Neue statische Abspiellisten lassen sich ebenfalls simpel mit Create erstellen.

Create anklicken|Name vergeben|Bestätigen durch Enter

weiterhin müssen dann nur noch die Titel per Drag&Drop auf den jeweiligen Eintrag gezogen werden, schon sind die Titel in der Abspielliste.

Tunage/Messenger

Meldungen können mittels eines Tunage-Messengers ausgegeben werden.

MusikCube-05-Messenger.png

Wird dieser "Tunage"-Dienst in ein Forum oder eine Homepage eingebunden, so erscheint der aktuell gespielte Titel nebst einem musikcube-Symbol.

minibar.png

(weiterlesen (http://www.musikcube.com/punbb/viewtopic.php?id=304))

Miniplayer

Musikcube läßt sich mittels eines Plugins auch um einen Mini-Player erweitern.

MusikCube-07-Miniplayer.png

Die Suche nach weiteren Titeln des aktuell abgespielten Künstlers ist aus der MiniView heraus möglich, ebenso wie die Suche nach weiteren Titeln des aktuell abgespielten Albums.

MusikCube-08-MiniplayerKontext.png

Es besteht auch Möglichkeit, das gesamte Programm in einen Album-Modus zu schalten. Dadurch wechseln in der Abspielliste ganze Alben, statt der Einzeltitel.

weitere Optionen

General

musikCube-20.png

globale Tastaturkombinationen

musikCube-21.png

Einstellungen zur generellen Arbeitsweise

musikCube-22.png

Laufwerke

musikCube-23.png

Überblender mit Voreinstellungen (Presets)

musikCube-24.png

Zubehör

Für den Komfort ist an vielen Stellen gesorgt, lange Beschreibungen erübrigen sich aber vorerst.

  • 18-Band Equalizer
  • Rating
  • SysTray-Steuerung möglich
  • Abspielzähler
  • "Balloon-Tips" (Titelinformation werden angezeigt)
  • spielt Webradio (mp3 und ogg)
  • eine Surprise Me!-Funktion, die einen speziellen Shuffle-Modus startet
  • eine "Fullscreen"-Funktion ist vorhanden
  • eine History-Funktion zeichnet die Namen aller abgespielten Titel auf
  • Intro-Modus vorhanden (alle Titel 10 Sekunden anspielen lassen)

Bemerkungen

Gapless Playback wird derzeit noch nicht unterstützt (http://www.musikcube.com/punbb/viewtopic.php?id=89), obwohl z.B. LAME zum Encodieren zur Verfügung steht, evtl. mag es daran liegen, daß die BASS Libraries die zur Wiedergabe benutzt werden diese Fähigkeit nicht unterstützen.

Eine Möglichkeit, musikCube mit einem portablen Abspielgerät zu synchronisieren gibt es (noch) nicht. Bisher können nur die Dateien mittels musikCube auf Portis kopiert weren, wenn diese zB als USB Massenspeicher gemountet (Linux) oder in den Arbeitsplatz (Windows) eingehängt sind.

Der Dialog für's Tagging bietet derzeit nur das Gewohnte. Flexibles Tagging (http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=775) gibt es leider nicht, personalisierte Tags aus anderen Programmen werden auch nicht angezeigt.

Eigene "Views", die auf flexiblem Tagging (http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=775) beruhen, lassen sich (bisher) nicht erstellen.

Eine Parallelinstallation neben iTunes, Foobar2000 oder Winamp ist auch möglich, es traten bei meinen Tests bisher keine Probleme auf.

"Collected" stellt auf dem Weg aufgelesenes Audiomaterial zu einer Sammlung zusammen: z.B. aus dem Netz heruntergeladenes kann dort wieder angehört werden, ohne dass es dauerthaft Eingang in die Hauptbibliothek finden muss.

MusikCube unterstützt kein Replaygain, andere Funktionen zur Lautheitsnivellierung stehen auch nicht zur Verfügung.

Lizenz

Das Programm selbst ist Open Source unter einer BSD Lizenz, daher gemeinfrei, enthält keine kommerzielle Adware oder Bestandteile die "nach Hause telefonieren". Es enthält keine Trojaner oder Rootkits, keine Kopiersperren Marke XCP oder ähnliches, außerdem steht hinter dieser Software kein Konzern, welcher den Benutzer beschattet.

Eine faire Lizenz ist somit vorhanden, weshalb das Kopieren und Weiterverteilen nicht nur erlaubt, sondern auch ausdrücklich erwünscht ist.

Support

Support gibt es von Seiten engagierter Benutzer, Foren-Moderatoren und den Programmierer selbst direkt durch ein Forum auf der Programm-Homepage. Für alles andere steht eine Hilfe-Seite (http://www.musikcube.com/wiki/musikCube_Help) zur Verfügung, die man zuerst durcharbeiten sollte, bevor man im Forum nachfragt (Stichwort: RTFM).

Programmierern steht eine Plugin-Schnittstelle zur Verfügung, die durch eine weitere Plugin-Dokumentation (http://www.musikcube.com/wiki/How_to_Write_a_MusikCube_Plugin) unterstützt wird.

Unterstützte Formate

  • Flac, fla
  • Mp3
  • Ogg-Vorbis OGG
  • Musepack MPC
  • Wavepack WV
  • AAC, M4A, M4B
  • WAV
  • WMA

Format-Plugins

Generell findet man alle benötigten Plugins auf einer eigenen Seite:Plugins (http://www.musikcube.com/page/plugins)

Die für das Abspielen von FLAC-Dateien benötigte bassflac.dll gibt es hier (http://www.musikcube.com/punbb/viewtopic.php?pid=7646).